Outs
So berechnet
man seine Outs
Um ein erfolgreicher Pokerspieler zu werden, sollte man sich unbedingt einige mathematische Grundkenntnisse aneignen, um
unter Umständen abwägen zu können, wie hoch die Chance auf eine Straße nach dem Flop ist.
Die Berechnung der Outs ist an sich eine ganz einfache Sache und
bekommt erst in Verbindung mit den Odds (wird im Menüpunkt Odds
erklärt) einen gewichtigen Wert.
Anhand von zwei Beispielen, sollten Sie sehr schnell verstehen, wie
man seine Outs berrechnet.
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Beispiel
1:
Ihre Karten: 4-5
Der Flop: K-6-7
Sie sind also knapp an einer Straße vorbeigeschrammt.
Welche Karten würden ihnen helfen, um diese Straße zu bekommen?
Richtig, eine 3, oder eine 8.
Da Sie weder eine 3 oder eine 8 in ihrer Hand halten bzw. eine
dieser Karten am Flop liegt, gehen Sie davon aus, dass es im
Kartenspiel vier 3er und vier 8er gibt. Diese addieren sie einfach
zusammen und errechnen so ihre Outs. 4 + 4 = 8, somit haben Sie 8
Outs (diese 8 Karten würden ihnen zur Straße verhelfen).
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Beispiel
2:
Sie halten 9-10
Der Flop: 9-10-2
Zu einem Full House fehlen ihnen entweder ein 9er, oder ein 10er. Von den
je 4 im Kartenspiel vorhandenen 9ern und 10ern können Sie einmal je 2 abziehen, weil Sie einmal einen Satz in ihrer Hand halten und ein weiterer Satz als Flop ausgeteilt wurde. Somit haben Sie hier 4 Outs,
weil ihnen "nur" zwei 10er und zwei 9er zum Full House
verhelfen können.
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